Es müssen und können naturverträgliche Lösungen gefunden werden

27.01.2016

Zur Diskussion um die geplante Beschränkung des Kitesurfens in einigen Schutzgebieten der Nord- und Ostsee, sagt die naturschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Aktuelle wissenschaftliche Studien aus Niedersachsen, den Niederlanden und Großbritannien bestätigen, was eigentlich auch der gesunde Menschenverstand nahelegt: In bestimmten Gebieten kann das Kitesurfen eine große Störwirkung auf Vögel der Küsten-und Wattenmeerlebensräume haben. Diese sind für den Vogelschutz von internationaler Bedeutung. Eine Einschränkung der Freizeitnutzung in einigen besonders sensiblen Gebieten halte ich daher für geboten. Es geht keinesfalls darum, das Kitesurfen generell zu untersagen. Vieles deutet darauf hin, dass es für dieses Problem eine sowohl für den Naturschutz als auch für die Surfbegeisterten und die TouristikerInnen verträgliche Lösung geben könnte. Wer jetzt meint, mit Fundamentalpositionen Öl ins Feuer gießen zu müssen, trägt nicht zu einer konstruktiven Lösung bei. Bei der Freizeitnutzung im Nationalpark oder in anderen Schutzgebieten können wir nicht andere Maßstäbe anlegen als bei der Fischerei, bei Windkraftnutzung oder sonstigen Nutzungen. Es müssen und können naturverträgliche Lösungen gefunden werden.

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