Girls Day bei den Grünen

Girls Day bei den Grünen

Bei den schleswig-holsteinischen Grünen ist Politik ein „Frauenberuf“ –  Fraktionsvorsitzende sowie Landesvorsitzende sind Frauen, die Hälfte der Abgeordneten weiblich und viele Mitarbeiterinnen in der Fraktion tätig. Doch im Allgemeinen ist Politik immer noch ein männlich dominiertes Berufsfeld. Deshalb lud die Grüne Landtagsfraktion  gemeinsam mit der Geschäftsstelle des Landesverbandes  Mädchen zum Girls Day ein. Sechs Schülerinnen aus ganz Schleswig-Holstein erhielten einen Tag lang Einblicke in den Landtag, Grüne Politik und die Arbeit in der Geschäftsstelle.

Im Landtag besichtigten die Mädchen die Grüne Fraktion, lauschten einer ausführlichen Parlaments-Einführung im Plenarsaaal des Landtags und aßen  in lockerer Runde mit der Fraktionsvorsitzenden Eka von Kalben sowie der Landesvorsitzenden Ruth Kastner in der Landtagskantine. Im Anschluss besuchten die Mädchen die Grüne Landesgeschäftsstelle, wo das Thema Europa und die kommende Europawahl im Fokus standen:  Die „Girls“ betätigten sich kreativ und brachten Europa mit Pinseln und Farbe auf Papier. Kensa aus Kiel (14), Ann-Kathrin aus Bordesholm (13) und Inga aus Pinneberg (14) berichten von ihren Erfahrungen.

 
1.
Warum nehmt ihr am Girls Day teil?

Kensa: In meiner Klasse nehmen alle am Girls´ und Boys´ Day teil, aber ich fand es sowieso  spannend, in einen Job reinzuschnuppern, den eher Jungs machen.

 

2. Warum habt ihr euch für den Girls Day in der Politik und bei den Grünen entschieden?

Ann-Kathrin: Ich fand das von den Angeboten am interessantesten. Man sieht ja Politik und Politiker auch viel im Fernsehen, da wollte ich mal selbst sehen, wie das abläuft.

Inga: Ich wusste nicht so viel über Politik und wollte was lernen.  Für die Grünen habe ich mich entschieden, weil einige aus meiner Familie auch bei den Grünen sind, da wollte ich mir mal ansehen, wie das alles so ist.

 

3. Gerade habt ihr euch mit dem Thema Europa beschäftigt. Welche Rolle spielt Europa in eurem persönlichen Leben?

Inga: Man kann überall hin und es ist gut, dass Europa so vielseitig ist. Man kann Skifahren oder auch ins Warme, es gibt eigentlich alles.

Ann-Kathrin: Ich bin ziemlich froh, dass ich in Europa lebe, wo sozusagen Teamwork vorhanden ist und sich auch für andere Länder eingesetzt wird, wie z.B. Griechenland. Das ist ja nicht überall so. Ich bin glücklich, dass ich ein Dach überm Kopf habe und zur Schule gehen darf und nicht schon in einer Fabrik arbeiten muss.

Kensa: Vor allem Reisen und dass man überall hinkommt. Ich bin mit meinen Eltern mit dem Auto nach Marokko gefahren und weiß daher, was es für ein Stress wär, wenn man sich noch überall mit der Grenze beschäftigen müsste.

 

4. Was nehmt ihr von diesem Tag mit?

Kensa: Es war schön, alles zu sehen, besonders den Landtag und zu wissen, wie alles abläuft, dass es Menschen für jeden Bereich gibt, die ihre Aufgaben haben und wofür sie sich einsetzen.

Ann-Kathrin: Ich nehme ganz viel mit: Erfahrungen, Spaß, neue Leute und den Austausch mit verschiedenen Menschen.

Inga: Der Tag hat mir gut gefallen, ich habe viel gesehen und nun eine bessere Vorstellung davon, wie hier alles abläuft und wie Sachen entstehen.

 

5. Könnt ihr euch nach dem Tag  vorstellen, später selbst im politischen Bereich zu arbeiten?

Kensa: Ich habe einen Eindruck bekommen und es gefällt mir gut, ich könnte mir das auch beruflich vorstellen.

Inga: Es ist auf jeden Fall alles sehr interessant, aber nimmt auch viel Zeit in Anspruch.

Ann-Kathrin: Ich weiß noch nicht, ob ich mir das als Beruf vorstellen kann, aber hätte Interesse, auch mal bei irgendwelchen Aktionen, wie Demos, mitzumachen oder selbst etwas zu organisieren.

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