Erstens: Es kommt anders….und zweitens: als man denkt! Plietsch! Bildung macht stark- Hinweise aus der Hattie- Studie (11.04.13

Blogbeitrag unserer Praktikantin Olga Müller

Wie plant man eine Veranstaltung für über 300 Personen? Mit dieser Frage wurde ich in meiner letzten Praktikumswoche bei der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen konfrontiert. Ohne Frage eine Herausforderung. Am Montag davor sah das noch anders aus. Etwa 60 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich bis dahin angemeldet. Eine überschaubare Anzahl, obwohl Anke Erdmann (Schulpolitische Sprecherin) und Jan- Hendrik von Zelewski (Referent für Bildung) mit deutlich mehr gerechnet hatten. Getränke und kleine Snacks waren bestellt, die Einladungen schon vor Wochen verschickt.

Am Dienstag erschien dann ein Artikel über die bevorstehende Veranstaltung in den Kieler Nachrichten, darauf folgten Stunden des Telefonierens. In kürzester Zeit meldeten sich über 100, dann über 200 Personen an. Tendenz steigend. Meine erste Reaktion, neben der Freude über die Vielzahl der Interessierten, war ein panisches Telefonat mit Jan- Hendrik, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Schnell wurde klar, dass der ursprünglich reservierte Schleswig- Holstein Raum zu klein sein würde und andere organisatorische Vorgehensweisen geplant werden mussten.

Blick in den gefüllten Plenarsaal

 

Der Plenarsaal wurde als Alternative reserviert, die Anzahl der Getränke und Snacks deutlich erhöht. Aber auch diese Maßnahmen sollten nicht ausreichen, wie sich am nächsten Tag herausstellte. Die Anrufe ebbten nicht ab, sondern behielten an Kontinuität. Es wurden weitere Stühle organisiert, Listen mit Namen erstellt und der Ablauf der Veranstaltung geplant.

Am Donnerstag, dem eigentlichen Tag der Veranstaltung, rufen immer noch Personen an, um sich anzumelden. Mittlerweile ist die Anzahl der Teilnehmenden auf über 350 gestiegen und die Namensliste wird ständig aktualisiert. Zum Plenarsaal werden nun noch der Besucherraum sowie die Cafeteria zur Verfügung gestellt, damit alle die Studie verfolgen können. Letzte technische Abläufe werden geübt und besprochen, damit am Abend auch wirklich nichts schief gehen kann. Eine Mitarbeiterin erstellt für die Veranstaltung grüne „Eintrittskarten“, um den Überblick zu behalten und eine Koordination zu gewährleisten. Schnell wird noch Verstärkung durch andere Kolleginnen und Kollegen organisiert.

Anke Erdmann und Prof. Dr. Jens Möller nach der erfolgreichen Veranstaltung

 

Um 18 Uhr trudeln bereits die ersten ZuhörerInnen ein. MitarbeiterInnen positionieren sich an den zuvor besprochenen Posten und auch ich überprüfe Nachnamen mit den Namen auf unseren Listen. Es verläuft zwar anfänglich etwas chaotisch, was aber durch die Vielzahl der MitarbeiterInnen gut aufgefangen wird. Die angemeldeten 370 Personen werden so, gut koordiniert zu ihren Sitzmöglichkeiten gelotst und wir behalten den Überblick.

Alles in allem war der Abend ein Erfolg und die ZuhörerInnen waren sehr zufrieden. Obwohl es zu Beginn noch chaotisch und einige Teilnehmende irritiert waren, lösten sich die „Probleme“ durch Anke Erdmanns beherztes Eingreifen auf und alle konnten gespannt dem Vortrag von Prof. Dr. Jens Möller mit Hinweisen aus der Hattie- Studie lauschen.

Prof. Dr. Möller begeisterte mit seinem lebendigen Vortrag

 

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