* * * Grüner CORONA Newsletter Nr. 7 * * *

Autor*in: 

Marret Bohn
Liebe Freund*innen, liebe Grüne,
 
heute erhaltet ihr den siebten „Corona Newsletter“ der Grünen Landtagsfraktion. Wir halten Euch regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden. Am Montag, den 18.05. haben wir in Schleswig-Holstein einen weiteren Schritt getan, um wieder etwas Normalität einkehren zu lassen. So ist die Kita-Betreuung für mehr Kinder geöffneten worden und auch Cafés, Restaurants oder Fitnessstudios dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
Trotz der ganzen Lockerungen sollten wir uns aber immer wieder klar machen: Wir stehen bei der Bekämpfung der weltweiten Corona-Pandemie erst am Anfang. In den letzten Wochen haben wir es geschafft, das Infektionsgeschehen erfolgreich zu verlangsamen, jetzt fängt die Arbeit aber erst richtig an. Wir müssen alles dafür tun, eine zweite Welle zu verhindern, die uns vermutlich härter treffen würde als die Erste.
Wie schnell sich das Infektionsgeschehen ändern kann, erleben wir derzeit deutschlandweit, auch in Schleswig-Holstein.  Wie es leider zu erwarten war, haben die beengten und prekären Wohn- und Arbeitsbedingungen bei Betrieben der Fleischverarbeitung in Schleswig-Holstein die Ausbreitung des Corona-Virus massiv begünstigt.
Aktuell sind die Beschäftigten des Betriebes Vion in Bad Bramstedt am heftigsten betroffen. Hier sind über 100 Menschen mit dem Virus infiziert. Wie in der Fleischbranche üblich, werden die meisten Mitarbeiter*innen bei einem Sub-Unternehmen angestellt. Ein Modell, das wir Grüne komplett ablehnen. Es dient nur dazu, die Lohnkosten zu drücken. Mitarbeitende in Kernprozessen eines Unternehmens müssen auch fest angestellt sein. Um die viel zu teuer vermieteten und oft unwürdigen Unterkünfte kontrollieren zu können, wollen wir einWohnraumschutzgesetzfür Schleswig-Holstein. Weitere Informationen hierzu gibt es bei Joschka Knuth, unserem wirtschaftspolitischem Sprecher.
Aber nicht nur diese Entwicklung stellt uns derzeit vor neue Herausforderungen. Auch die sogenanntenHygienedemossind Anlass zur Beunruhigung. Zahlreiche Verschwörungsmythen zur Corona-Pandemie kursieren gerade im Internet undin zahlreichen Telegram- und WhatsApp-Gruppen. Oft sind sie stark menschenfeindlich und antisemitisch und tragen diese Positionen in die Mitte der Gesellschaft. Dazu hat unser Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus, Lasse Petersdotter,auf seiner Homepage zahlreiche Informationen zusammengetragen.
 
Nur gemeinsam können wir diese Krise meistern. Wir halten zusammen – mit Abstand.
 
Herzliche Grüße, bleibt gesund!
Eure Marret
 
Marret Bohn, MdL
Parlamentarische Geschäftsführerin
 
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