Zukunftsfähigkeit will gelernt sein!

Autor*in: 

Leevke Puls

Am 9. Mai hatten wir die Gelegenheit, uns mit rund 50 Besucher*innen und zwei Experten zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung auszutauschen. Den Start machte Herr Prof. Dr. Wilfried Hoppe von der Kieler Universität mit einem „Mentimeter“ (einer Internetseite, bei der man sich als Zuschauer über sein Smartphone einwählen kann, um dann in Echtzeit mit dem Vortragenden interagieren zu können): Kaufen wir für zwei Euro ein T-Shirt, wenn wir vorher mit den Arbeitsbedingungen konfrontiert werden, unter denen es produziert wird? Sowohl unser Publikum als auch Studien zeigen, dass wir die zwei Euro lieber spenden, wenn unser Bewusstsein für die Lebensumstände anderer und die Konsequenzen unserer Entscheidungen auf unsere Umwelt gestärkt wird. Aufklärung über verschiedene Facetten der Nachhaltigkeit, seien sie sozial, ökologisch oder ökonomisch, bringt uns alle weiter. Das zeigte auch Oliver Zantows Vortrag über seine Nachhaltigkeitsprojekte am Regionalen Berufsbildungszentrum in Kiel. Durch Ernährungsmessen, Hochbeete, Tschernobyl-Aktionstage sowie Austausche mit tansanianischen Schüler*innen bringt seine Schule das Thema BNE seit 2015 in die Köpfe junger Menschen.

 

Uns begeistert die Vielzahl an Möglichkeiten und Angeboten im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gleichwohl wissen wir, dass dieser Bereich noch mehr Unterstützung bedarf. Deshalb haben wir in Jamaika eine Strategie zur Bildung für nachhaltige Entwicklung auf den Weg gebracht und im Landtag beschlossen. Bei deren Erarbeitung sollen die BNE-Expert*innen im Land einbezogen werden. Denn für uns Grüne steht fest: Durch nachhaltige Bildung und Handlung können wir einen wichtigen Beitrag zu einem lebenswerten Planeten leisten.

 

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