Erinnern und Gedenken bleibt eine zentrale gesellschaftliche Verpflichtung

Zur heutigen (21.04.2015) Vorstellung des Landesgedenkstättenkonzeptes sagt die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Erinnern und Gedenken – auch 70 Jahre nach dem Ende staatlichen Terrors der Nationalsozialisten bleibt dies eine zentrale gesellschaftliche Verpflichtung.

Erinnern an die Gräuel, Gedenken der Millionen Opfer, die auch in unserer Nachbarschaft lebten und starben.

Jahrzehntlang wurde die braune Vergangenheit in Schleswig-Holstein verdrängt. Ehrenamtlich engagierte BürgerInnen haben Gedenkstätten in ihren Kommunen oft gegen erhebliche Widerstande und Anfeindungen aufgebaut.

Es ist an der Zeit, endlich ein landesweites Konzept für alle Gedenk- und Täterorte im Land zu entwickeln und so ihre zukünftige Arbeit für nächste Generationen zu sichern.

Angesichts der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit und des Erstarkens der RechtspopulistInnen in Europa ist diese Aufgabe unverzichtbar. Es bleibt das Verdienst der Ministerin Spoorendonk, die Arbeit der Gedenkstäten ganz oben auf die politische Agenda gesetzt zu haben.

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