Fortsetzung der Exzellenzinitiative darf nicht zur Zweiklassengesellschaft in der Wissenschaft führen

Zu dem zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative vorgelegten Expertengutachten sagt der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

Der Imboden-Bericht ist eine interessante Grundlage, um über die zukünftige Förderung von besonders herausragender wissenschaftlicher Forschung zu diskutieren.

Wir Grüne sind gegen eine Zweiklassengesellschaft der Wissenschaft mit einigen wenigen finanzstarken Universitäten im Süden der Republik und einer in ihrer Breite stark unterfinanzierten Hochschullandschaft.

Wir unterstützen deshalb Modelle zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative, die Kooperationen zwischen Einrichtungen fördern und von denen nicht nur die zehn größten Universitäten in Deutschland profitieren. Universitäten wie die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die in vielen Bereichen – etwa der Entzündungsforschung - exzellente Forschung betreiben, müssen weiter eine Chance in der Exzellenzinitiative erhalten. Unsere Unterstützung ist ihnen sicher.

Darüber hinaus fordern wir Grüne eine offene Debatte zur Förderung aller Hochschulen durch den Bund. Durch den Wegfall des Kooperationsverbots für den Wissenschaftsbereich müssen alle Hochschulen ein Stück vom Kuchen bekommen.

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