Kirchturmdenken durch netzweite und grenzüberschreitende Planung ersetzen


Zu der Publikation des Gutachtens über die Schieneninfrastruktur in Flensburg sagt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Jetzt liegen Daten auf dem Tisch. Davon ausgehend kann man entscheiden, welche Option man anstreben sollte. Ein gemeinsamer deutsch-dänischer Fernzugbahnhof ist eine interessante Option.

Nur durch eine Überlagerung verschiedener Nachfrageströme lässt sich ein vertaktetes Fernzugangebot wirtschaftlich betreiben. Deshalb muss dieser Bahnhof auch gut an die Regionallinien und den Stadtverkehr Flensburgs angeschlossen sein. Dazu gehören für uns auch die Reaktivierung der Strecke Flensburg - Niebüll ebenso wie die Beschleunigung der Züge Flensburg – Kiel.

 

Dazu ergänzt der Flensburger Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen:

Flensburg sollte endlich seiner Drehscheibenfunktion an der Schnittstelle der beiden Länder gerecht werden.

Heute muss auf dem Weg vom dänischen Kolding in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt fast eine Stunde in Flensburg gewartet werden. Das ist das Ergebnis einer Planung, die nur bis zum Tellerrand reicht. Derartiges Kirchturmdenken müssen wir durch eine netzweite und grenzüberschreitende Planung ersetzen. Mit dieser Netzplanung legen wir den Grundstein für den öffentlichen Verkehr der Zukunft. Wir werden im Dialog mit allen AkteurInnen in Flensburg diese Ideen positiv begleiten.

AbgeordneteR: 

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