Tierwohllabel: Sechseck aus Pappe allein reicht nicht

Zur Vorstellung des Tierwohllabels von Bundesminister Schmidt sagt der agrarpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Viele BäuerInnen warten seit langem auf verbindliche Kriterien für eine staatliche Herkunftskennzeichnung. Sie wollen die verschiedenen Anforderungen selbst prüfen, um sich darauf einstellen und eventuell auch investieren zu können.

VerbraucherInnen wollen, besonders bei Produkten tierischer Herkunft wissen, woher die Lebensmittel kommen und wie das Tier gehalten wurde. Verbindliche Kriterien, faire Preise und Verbraucherschutz gehören zu einem funktionierenden Markt dazu.

Minister Schmidt hat sich seiner Verantwortung für Marktgeschehen und Kennzeichnung von Tierhaltung bisher entzogen. Lange abgewehrt und angekündigt kommt jetzt die Vorstellung eines Sechsecks aus Pappe und eine erneute Ankündigung. So dokumentiert der Bundesminister erneut, dass er nichts ändern will.

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