Eltern von Schulkindern müssen stärker entlastet werden

Zur heutigen Pressemitteilung des Kinderschutzbund Schleswig-Holstein zur Kostenentlastung für Eltern von Schulkindern sagt die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:

Bereits in der letzten Legislaturperiode haben wir angestoßen, dass das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) zusammen mit den Landeselternbeiräten erhebt, wie viel Geld Eltern durchschnittlich für Lernmittel ausgeben. Aufbauend auf dieser Studie haben wir im Bildungsausschuss einen Dialog begonnen, wie die Kosten reduziert werden können.

Wir teilen grundsätzlich die Forderung des Kinderschutzbundes, dass Eltern von Schulkindern stärker bei den Kosten entlastet werden müssen, aber ein Blick auf die geforderten Maßnahmen zeigt, dass dafür nicht nur das Land, sondern auch der Bund, die Schulträger und die Schulen gefragt sind. Wir werden deshalb den Antrag der SPD-Fraktion, den angestoßenen Dialog über die Bildungskosten fortzuführen, unterstützen.

Darüber hinaus werden wir als Jamaika-Koalition prüfen, wie wir das Ziel „Kein Kind ohne Mahlzeit“ möglichst schnell und unbürokratisch umsetzen können. Wir wollen Ganztagsangebote an allen Grundschulen anbieten, die Unterrichtsversorgung weiter verbessern und den Grundschulen mehr Stunden geben. Damit wird der Unterrichtsausfall reduziert und die Lernzeit an den Schulen erhöht, sodass Nachhilfe seltener notwendig ist.

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