Planungssicherheit und Verlässlichkeit für den Sport

 

Es gilt das gesprochene Wort!

 

TOP 42 – Sportland Schleswig-Holstein mit Leben füllen

 

Dazu sagt der Abgeordnete der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen,

Burkhard Peters:

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im September haben wir uns an dieser Stelle bereits über den wirklich umfangreichen Sportentwicklungsplan der Landesregierung ausgiebig ausgetauscht. Die Arbeit, die das Ministerium und alle weiteren Beteiligten aus den Sportvereinen und -verbänden, der Wissenschaft und der Wirtschaft in den Sportentwicklungsplan gesteckt haben, kann man kaum genug würdigen. Für den Sport bei uns im Land ist dieser Sportentwicklungsplan in jedem Fall ein Meilenstein.

 

Der im September vorgestellte Sportentwicklungsplan enthält über 100 Handlungsempfehlungen für den Sport und die Sportpolitik im Land. Diese Handlungsempfehlungen sollen jetzt in einem Zukunftsplan gewichtet werden, sodass wir in den kommenden Jahren einen klaren Handlungsfahrplan für die Sportpolitik im Land haben. So schaffen wir Planungssicherheit und Verlässlichkeit für den Sport im Land.

 

Die Expertise und die Aufbruchstimmung, die durch die breite Beteiligung entstanden sind, sollte die Landesregierung nun zudem nutzen, um ein Vermarktungs- und Kommunikationskonzept für die Marke „Sportland Schleswig-Holstein“ zu entwickeln. Dabei ist uns wichtig, dass eng an den Ergebnissen der Arbeitsgruppen gearbeitet wird.

 

Da wir insbesondere im Bereich des Leistungssports in einem Wettbewerb mit den anderen Bundesländern stehen, sollte die Landesregierung die Marke „Sportland Schleswig-Holstein“ möglichst schnell platzieren. Marke und Zukunftsplan müssen mit klaren Maßnahmen hinterlegt werden. Während Marketingmaßnahmen gerade auch im semi-professionellen und Breitensport ihren Beitrag leisten können, bietet sich gerade im Bereich der Infrastruktur neben der Sicherung der finanziellen Unterstützung von Sanierungsmaßnahmen beispielsweise der Bau der Leichtathletik- und Beachvolleyball-Halle in Kiel an.

 

Außerdem ist uns wichtig, dass der inklusive Sport stets mitgedacht wird. Uns allen sind die erfolgreichen Special Olympics Deutschland in Kiel noch in guter Erinnerung. Wenn die Corona-Pandemie wieder die Durchführung von größeren Sportwettbewerben zulässt, freuen wir uns über Durchführung eines ähnlichen Wettbewerbs auf Landesebene – bestenfalls unter der Marke „Sportland Schleswig-Holstein“.

 

Auch wenn im Augenblick fast alles unter dem Schatten des bevorstehenden zweiten Wellenbrecher-Lockdowns steht, bitten wir die Landesregierung, sich konzeptionelle Gedanken zu machen, wie die Marke „Sportland Schleswig-Holstein“ möglichst schnell mit Leben gefüllt werden kann. So können auch wir als Landespolitik unseren Beitrag leisten, den Vereinen durch diese schwierige Zeit zu helfen.

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