Bernd Voß

Wirtschaft
Energie
Agrarpolitik und ländliche Räume

Bernd Voß wurde am 1954 geboren und wohnt in Nortorf/Wilstorf. Er ist Diplom Ingenieur und als selbstständiger Landwirt tätig. Darüber hinaus ist er beteiligt an der Wilstermarsch Energie: Trockenbiogasanalge.

Sein politisches Engagement begann 1973 bei der Bürgerinitiative gegen das Atomkraftwerk Brokdorf. Er gehörte in der Mitte der siebziger Jahre dem Landesvorstand der Landjugend S-H an und war 1980 Gründungsmitglied der GRÜNEN, dort dann unter anderem als Kreisgeschäftsführer und Vorstand im Kreisverband Steinburg aktiv. Von 1994 bis 2003 war er für die GRÜNEN Abgeordneter des Steinburger Kreistages und hatte dort den Fraktionsvorsitz sowie das Amt des stellvertretenden Kreisrates inne. Er war 4 Jahre lang bis 2006 Mitglied des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Europäischen Union und ist aktuell Sprecher der GRÜNEN Bundes und Landesarbeitsgemeinschaften ländliche Entwicklung und Landwirtschaft. Des Weiteren ist er Mitglied im Bundesvorstand der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und des Agrarbündnisses e.V.

Angaben

1.Berufliche Tätigkeiten vor der Mitgliedschaft im Landtag

Selbstständiger Landwirt in Diekdorf, Nortorf b. Wilster

 

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

Selbstständiger Landwirt, deutlich unter Stufe 1 (1.000 bis 3.500 Euro monatlich)

 

3. Funktionen in Unternehmen

Keine

 

4. Funktionen in Körperschaften und AöR

Keine

 

5. Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

- Mitglied im Bundesvorstand des Agrarbündnisses e.V.

- Mitglied (cooptiert) im Landesvorstand der Europa Union und Kreisvorstand der Europa Union in Steinburg

Alle Tätigkeiten ehrenamtlich und unentgeldlich.

6. Vereinbarungen über künftige Tätigkeiten oder Vermögensvorteile

Keine

 

7. Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften

- Bürgerwindpark Nortorf BWN GmbH u.Co KG: Komanditist (1%)

- Wilstermarsch Energie GmbH u. Co KG Komanditist ( 7,1 %)

(Einkünfte weit unter Stufe 1)

 

(Stand: 06.2016)

Aktuelle Pressemitteilungen

Vattenfall darf Entscheidung der Parlamente nicht hintertreiben

Vattenfall ignoriert als internationaler schwedischer Energiekonzern, dass Deutschland und Schweden in der EU sind. Die Konzernführung beruft sich auf die Schiedsgerichtsklausel der Energiecharter. Auf dieser Basis eines internationalen Vertrages hat Vattenfall die Bundesregierung vor das Schiedsgericht in Washington gezerrt. Wir Grüne haben im Zusammenhang immer wieder vor den hohen Risiken und wirtschafts- und technologiepolitischen Auswirkungen dieser Klauseln in Handelsverträgen gewarnt.

Langfristige Energiepolitik ist notwendig für zukunftsfähige Arbeitsplätze, eine grüne Energiewende und besseren Klimaschutz

Nachdem in den vergangenen Jahren bereits Arbeitsplätze in der Windbranche verloren gegangen sind, droht nun ein weiterer Einschnitt mit der Insolvenz von Senvion. Auch wenn meistens Fehler bei betroffenen Unternehmen identifiziert werden können, bleibt es ein beunruhigendes Signal, wenn eine Technologiebranche stagniert, die Basis für die Umsetzung der Energiewende ist und damit zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt.

Die Wohnungen müssen warm werden, nicht das Klima

Eine warme Wohnung ist Lebensqualität. Das soll auch so bleiben. Derzeit stammen in Schleswig-Holstein jedoch gerade einmal 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Energiequellen – in Dänemark über 50 Prozent. Um die gesteckten Klimaschutzziele in Schleswig-Holstein zu erreichen, müssen Effizienz und Modernisierung im Wärmebereich deutlich schneller vorkommen.

Der Ausbildungs- und Weiterbildungsweg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen

Wir vertun enorme Chancen, wenn wir auf das hohe, oftmals besonders kreative Potential derer verzichten, die nicht mit dem berühmten „goldenen Löffel im Mund“ geboren sind. Weil die sich eine teure Weiterbildung schlicht nicht leisten können. „Wir wollen Schleswig-Holstein zu einem echten Gründerland machen“ – so sagt der Koalitionsvertrag. Und wer gut ausgebildet ist, kann gut gründen. Das wäre die logische Schlussfolgerung.

Klimaschutz und Energiewende sind unsere ökonomische Perspektive

Rede im Landtag - Ein Land zwischen den Meeren kann die Klimakrise nicht kalt lassen. Ebenso wenig kann es uns Erwachsene kalt lassen, dass sich jeden Freitag Schüler*innen versammeln, die sich um ihre Zukunft sorgen. Sie mahnen uns, endlich aktiv zu werden und das alte System der lebensfeindlichen Energien Kohle, Öl, Gas und Atom zu überwinden und durch frischen Wind und warme Sonne zu ersetzen.

Energiewende und konsequenter Klimaschutz sind die einzigen ökonomischen Perspektiven

Die New Energy in Husum ist eine der etabliertesten Ausstellungen für die Nutzung der erneuerbaren Energien mit einem umfangreichen Angebot und vielen Informationen zur nachhaltigen, kostengünstigen und verantwortungsvollen Energie- und Wärmeversorgung der Zukunft. Wir sind in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand vor Ort, um sowohl mit dem Publikum als auch den Vortragenden und Aussteller*innen ins Gespräch rund um die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft zu kommen.

Fraktionsübergreifende Zustimmung zur Bundesratsinitiative für Klimaschutz und Energiewende

Mit dem gemeinsamen Beschluss des Antrages „Klimaschutz fördern, globale Erderwärmung begrenzen, Lebensgrundlagen bewahren“ machen CDU, SPD, GRÜNE, FDP und SSW deutlich, wie dringend der Handlungsbedarf beim Klimaschutz und einer engagierten Energiewende ist – bei uns im Land und weltweit.

Energiewende geht nicht ohne den zügigen Ausbau der Erneuerbaren

Rede im Landtag - Forschung für Energiewende ist in Schleswig-Holstein nicht neu. Mit dem legendären Growian (Großwindanlage) wurde Ende der 70er, Anfang der 80 Jahre des letzten Jahrhunderts in der Trägerschaft der Atomkonzerne, bezahlt mit Forschungsmitteln des Bundes, eine Windkraftanlage im Kaiser Wilhelm Koog erstellt. Sie hatte die theoretische Leistung von 3MW. Das liegt im Durchschnitt der heute errichteten Windkraftanlagen. Aber mit ganzen 420 Stunden hat sie nie nennenswert Strom erzeugt. Es war ein Feigenblatt der damaligen Elektrizitätswirtschaft.

Heizen und Mobilität werden nur mit erneuerbaren Energien langfristig bezahlbar

Die Entwicklung der erneuerbaren Energien mit den Wind- und Solarkraftwerken ist gut vorangekommen und war der historische Erfolg des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Weltweit wird in erneuerbare Energien investiert. Die Kosten für den Entwicklungserfolg tragen derzeit die Verbraucher*innen sowie die kleinen Unternehmen. Der Vorschlag der Landesregierung, Energieträger anhand ihrer Produktion klimaschädlicher Treibhausgase zu besteuern, ist daher folgerichtig und gut. Wer den Klimaschaden verursacht, muss auch dafür zahlen.

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Wahlkreisbüros

Bernd Voß ist zuständiger Abgeordneter für die Kreise Steinburg und Dithmarschen.

Wahlkreismitarbeiter*innen:
Jürgen Ruge
Josefine Möller
Regionalbuero-B.Voss@gmx.net

Zuständigkeitsbereiche:
Landwirtschaft, ländlicher Raum, Energie, Wirtschaft, Landesplanung

(Presse)Fotos: Hier finden Sie Bilder aller Abgeordneten

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