Marlies Fritzen

Umwelt- und Naturschutz
Kultur



Marlies Fritzen wurde am 13. Februar 1962 in Coesfeld in Nordrhein-Westfalen geboren. Nachdem sie die Schule 1981 mit dem Abitur abschloss, absolvierte sie bis 1983 eine Ausbildung zur Redakteurin bei der Münsterschen Zeitung. Anschließend folgte ein Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Augsburg, das sie 1989 mit einem Magister beendete. Nach dem Ende ihres Studiums arbeitete Marlies Fritzen bis 2000 als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache, Geschichte und Deutsch in Lübeck. Von 2001 bis 2004 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck tätig und von 2004 bis 2006 als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der St. Petri Kirche zu Lübeck.

Von 2003 bis zum Einzug in den Landtag im Oktober 2009 war sie Mitglied der Kreistagsfraktion der Grünen in Ostholstein; von 2005 bis 2009 Landesvorsitzende der Grünen in Schleswig-Holstein.

 

Angaben

1.Berufliche Tätigkeiten vor der Mitgliedschaft im Landtag

Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

Keine

3. Funktionen in Unternehmen

Keine

4. Funktionen in Körperschaften und AöR

Keine

5. Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Landschaftspflegeverbandes (DVL)

Mitglied im Rat der Stiftung Naturschutz

Mitglied im Rat der Stiftung Schloss Eutin

Mitglied im Denkmalrat Schleswig-Holstein

6. Vereinbarungen über künftige Tätigkeiten oder Vermögensvorteile

Keine

7. Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften

Keine

(Stand: 06.2016)

Aktuelle Pressemitteilungen

Biodiversitätsbericht 2017: Zwischen Hoffen und Bangen

Wir Grünen setzen auf eine Reduktion von Pestiziden, Nährstoffüberschüssen und eine Einschränkung des Flächenverbrauchs, um unsere Umwelt und die Artenvielfalt zu schützen. Maßnahmen wie der Vertragsnaturschutz, die Nutzung von landeseigenen Flächen und die Vereinbarung von Gelegeschutz auf konventionell genutzten Grünflächen mit Landwirten haben ihre Wirkung gezeigt und müssen fortgeführt werden.

Somit befinden wir uns zwischen Hoffen und Bangen: Einerseits zeigt uns der Jahresbericht, dass es möglich ist, den Rückgang einzelner Arten mit zielgerichteten und effizienten Maßnahmen aufzuhalten. Andererseits macht er aber auch deutlich dass entschlossenes Handeln gegen das Artensterben notwendiger ist denn je.

Alarmierendes Artensterben: Agrarwende ist unumgänglich

Das Artensterben der Insekten und Vögel ist alarmierend. Nicht alle Ursachen sind bekannt, aber dass die intensive Landwirtschaft mit ihrem hohen Pestizid- und Düngeeinsatz einen wesentlichen Anteil daran hat, ist hinreichend belegt. Dabei ist sie auch selbst Opfer, denn ohne Insekten und Vögel gibt es keine natürlichen BestäuberInnen und keine natürlichen SchädlingsbekämpferInnen. Die Landwirtschaft sägt damit an dem Ast, auf dem sie selbst sitzt.

Wir begrüßen die Ausweisung der Meeresschutzgebiete durch den Bund

Rede im Landtag - Die getroffene Regelung ist ein Kompromiss. Ein Kompromiss zwischen den naturschutzfachlichen Erfordernissen, die das zuständige Bundesamt für Naturschutz erarbeitet hat, und der Rücksichtnahme auf Nutzerinteressen. Daher sehen wir in der Sache keinen Handlungsbedarf und begrüßen die Ausweisung der Meeresschutzgebiete durch den Bund.

Naturschutz: Erhalten, was uns erhält

Rede im Landtag - Der dramatische Rückgang an Arten, an naturnahen Lebensräumen, an genetischer Vielfalt ist eine zentrale globale Herausforderung, nicht weniger brisant als der Klimawandel. Und dieser Verlust ist von uns Menschen gemacht. Wir nutzen unsere natürlichen Ressourcen nicht nachhaltig, sondern sägen mit zunehmender Kraft an dem Ast auf dem wir sitzen. Die Sicherung der biologischen Vielfalt ist kein Luxus sondern eine Überlebensfrage der Menschheit.

Seiten

Kontakt & Web

marlies.fritzen[at]gruene.ltsh.de
0431 / 988 1535

Wahlkreisbüros

Marlies Fritzen ist zuständige Abgeordnete für die Kreise Ostholstein und Stormarn.

Wahlkreismitarbeiter:
Jan Karthäuser
Tel.: 04503-707 44 46
regionalbuero.fritzen@gruene-oh.de

Zuständigkeitsbereiche:
Abfallwirtschaft, Denkmalschutz, Forstwirtschaft, Jagd, Kultur, Meeresschutz, Nationalpark Wattenmeer, Naturschutz, Umwelt

(Presse)Fotos:
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