10 Jahre Fukushima: Eine Zäsur für die Nutzung der Atomkraft

Am 11. März 2021 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Dazu sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

 

Die Atomkatastrophe von Fukushima vor zehn Jahren war eine weitere Zäsur für die Anwendung dieser Hochrisikotechnologie. Sie hat zur Fortsetzung des Atomausstiegs geführt, der von uns Grünen in der Bundesregierung bereits über zehn Jahre zuvor eingeleitet worden ist. Die Alternative war überall im Land sichtbar - die erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind.

Neben dem unter Grüner Regierungsbeteiligung geschaffenen Erneuerbaren-Energien-Gesetz haben viele kleine und mittelständische Unternehmen mit ihren innovativen Pionierleistungen sowie Bürger*innen besonders auch in Schleswig-Holstein diese Entwicklung möglich gemacht.

 

In weniger als zehn Monaten wird mit Brokdorf das letzte AKW in Schleswig-Holstein abgeschaltet. Jeder Tag des Weiteren Betriebes ist verbunden mit der Erzeugung zusätzlichen Atommülls. Der Rückbau bleibt eine weitere Herausforderung aus dem jahrzehntelangen Betrieb.

 

Der Atomausstieg in Deutschland ist erst vollzogen, wenn auch die Atomanlagen in Gronau und Lingen, aus denen viele AKWs in Europa mit atomaren Brennstoffen versorgt werden, geschlossen werden. Die Bundesregierung muss endlich auch in Europa auf den Ausstieg aus der Atomenergie hinwirken.

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