Corona-Pandemie: Wir müssen uns gut vorbereiten auf die zweite Welle!

 

Zur aktuellen Entwicklung bezüglich der Corona-Pandemie sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen ist ein Hoffnungsschimmer. Wir können einmal durchatmen. Unsere Anstrengungen müssen wir allerdings fortsetzen – der Marathonlauf geht weiter. Die Warnungen vor einer zweiten Welle nehmen wir sehr ernst. Unser Ziel als Grüne ist daher, dass wir die nächsten Wochen nutzen, um uns auf die zweite Welle gut vorzubereiten.

Um auch die zweite Welle möglichst gut zu überstehen, müssen wir verschiedene Maßnahmen ergreifen: Dazu gehört der Aufbau einer eigenen Produktion von persönlicher Schutzkleidung (PSA) am Standort Schleswig-Holstein. Damit machen wir uns unabhängig von globalen Lieferketten, die in Pandemiezeiten unterbrochen sind.

Es darf nie wieder passieren, dass wir für unser Personal in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen keine Schutzkleidung haben.

Zu den Maßnahmen, die wir ergreifen müssen, gehört auch die landesweite Produktion von Medikamenten, bei denen ein Lieferengpass besteht. Einen Engpass gibt es zurzeit bei verschiedenen Medikamenten für Intensivstationen. Wir hatten schon vor einigen Wochen nach einer Meldung der Deutschen Gesellschaft für Intensivmedizin auf diesen Lieferengpass hingewiesen. Die Apotheke des UKSH hat beispielsweise als eine von sechs Krankenhausapotheken in Deutschland die Genehmigung und den Auftrag der Bundesregierung erhalten, das Narkosemittel Midazolam selbst herzustellen und andere Krankenhäuser zu versorgen. Dies muss auch bei der Produktion von anderen Medikamenten möglich sein.

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