Der Ausbau der Windenergie ist Konjunkturprogramm und bekämpft gleichzeitig die Klimakrise

Zum aktuellen Stand der Landesplanung zu Windenergie sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Wir brauchen eine Landesplanung, die vor Gericht Bestand hat. Der Ausbau kann aber trotz des Moratoriums derzeit über die Ausnahmeregelung weiter voran gebracht werden. Mit dem Stand des dritten Planentwurfes sind rund 1,9 Prozent der Landesfläche Vorrangkulisse und damit kann über Ausnahmegenehmigungen auf ihnen gebaut werden. Das ist 95 Prozent der Fläche, die benötigt wird, um auf zirka 2 Prozent der Landesfläche das Ausbauziel von 10 GW Onshore Wind in 2025 zu erreichen.

Dies ist dringend erforderlich, nicht nur, weil wir es im Koalitionsvertrag vereinbart haben, sondern um die Ausbauziele für erneuerbare Energien aus Energiewende- und Klimaschutzgesetzen für 2025 umzusetzen.

Dafür sind die Genehmigung und der Zubau von deutlich über 200 Windanlagen jährlich erforderlich. Dieser Ausbau würde allein in dem Zeitraum bis 2025 Investitionen im Land von mehreren Milliarden Euro bringen. Das wäre ein Konjunkturprogramm, um beiden Krisen - den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise und der Klimakrise - gemeinsam zu begegnen. Das ist ehrgeizig, muss aber erreicht werden, um konsequent und zeitnah den Klimawandel aufhalten zu können mit dem Ausbau der Erneuerbaren und deren Technologien.

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