Die AfD ist weiterhin eine rechtsradikale Partei

Zur heutigen (04.12.2018) Entscheidung der AfD-Landtagsfraktion, die Abgeordnete Doris von Sayn-Wittgenstein aus der AfD-Fraktion auszuschließen, sagt die Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

 

„Der Rauswurf der AfD-Landesvorsitzenden aus der AfD-Fraktion war ein längst überfälliger Schritt. Und das obwohl der Fraktionsvorsitzende vor wenigen Wochen nicht müde wurde, sich vor Frau von Sayn-Wittgenstein zu stellen und ihr Lob an die angeblichen Patriot*innen in Chemnitz sowie Verschwörungstheorien gegen die Presse zu verteidigen.

 

Wichtig bleibt, die AfD trotzdem weiterhin als rechtsradikale Partei in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Es ist nicht so, dass die Trennung von einzelnen Personen die Partei von ihrem rechtsradikalen Kern befreien würde. Ohne ihren rechtsradikalen Kern wäre die Partei schlichtweg nicht mehr existent.“

 

Dazu ergänzt der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus, Lasse Petersdotter:

„Zwar mit etwas Verzögerung, aber dennoch mit einer gewissen Zuverlässigkeit folgt die AfD-Fraktion in Schleswig-Holstein nun den Beispielen aus vielen anderen Ländern und Kommunen und vollzieht ihre erste Spaltung.

 

Seit meiner Wahl als Abgeordneter habe ich immer wieder auf rechtsradikale Äußerungen der Vergangenheit und Gegenwart von Frau von Sayn-Wittgenstein hingewiesen. Sie ist damit keine Ausnahme in der AfD, sie war in der Landtagsfraktion unter Gleichgesinnten.“

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