Die Lage in den Wohngemeinschaften ist angespannt

Zur heutigen (26. Februar 2021) Landtagsdebatte zu TOP 39 – „Gegen Stress und Zukunftsängste im Studium“ sagt der hochschulpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Lasse Petersdotter:

 

Die Lage in den Wohngemeinschaften in unserem Land ist angespannt. Seit Monaten hocken viele Studierende in kleinen Wohnungen mit Leuten zusammen, die man zwar gerne mag, aber nicht unbedingt rund um die Uhr um sich haben will. Dazu verstärken sich all die nervigen Faktoren des WG-Lebens und werden um sehr unterschiedliche Umgänge mit Corona ergänzt.

 

Und dann ist da noch das völlig veränderte Studium selbst. Es sammeln sich enttäuschte Erwartungen, unterschiedliche Lernerfolge, Pläne die scheitern, unklare Aussichten und finanzielle Probleme. Der Stress steigt.

 

Zurzeit warten Studierende etwa zehn Wochen auf ein Erstgespräch mit einer psychologischen Beratung. Das ist zu lang. Deswegen werden wir als kurzfristige Akutmaßnahme die bestehenden Stellen in der psychologischen Beratung des Studentenwerkes für das Jahr 2021 zu Vollzeitstellen ausbauen. Das ist eine wichtige Maßnahme und ich bin jede*r Berater*in dankbar dafür, sich dieser Mehrbelastung auch zu stellen.

 

Darüber hinaus ist es gut, dass sich das Wissenschaftsministerium gemeinsam mit dem Studentenwerk den viel zu langen Bearbeitungszeiten der Bafög-Anträge widmet. Hier braucht es dringend Verbesserungen. Die langen Wartezeiten sind unzumutbar.

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