Die Planung und Umsetzung eines zentralen Zwischenlagers ist überfällig

Zur heutigen (20. Dezember 2017) Mitteilung über die Verlängerung der Duldung der 20 Castoren im nicht genehmigten Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll in Brunsbüttel sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Castoren können nicht vor‘s Tor oder auf die Straße gestellt werden. Die Zwangsläufigkeit, mit der eine derartige Genehmigung erteilt werden musste, macht aber auch deutlich, wo wir uns hin bewegen. Die Standortzwischenlager an den Atomkraftwerken haben, auch wenn sie nicht erfolgreich beklagt wurden, alle eine begrenzte Genehmigung. Es ist daher überfällig, dass der Bund endlich in die Planung und Umsetzung eines zentralen Zwischenlagers für hochradioaktiven Atommüll einsteigt.

Herausforderung ist dabei neben höheren Sicherheitsstandards insbesondere auch das Vorhandensein einer sogenannten heißen Zelle sicherzustellen, um beschädigte oder gealterte Atommüllbehälter überhaupt reparieren und umlagern zu können. Ansonsten werden die Standortzwischenlager zu hochriskanten Endlagern, um nicht zu sagen zu tickenden Zeitbomben.

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