Eine Gesellschaft der Vielen ist unsere Vision – Rassismus das Problem von heute

Am 11. Februar 2019 findet die Antirassismuskonferenz der Grünen Landtagsfraktion statt. Dazu sagt die migrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Aminata Touré:

 

Gegen Rassismus zu kämpfen und diejenigen zu Wort kommen lassen, die täglich am eigenen Leib die Auswirkungen von Rassismus erfahren, ist eine meiner wichtigsten Aufgaben. Meine Perspektiven und Überzeugungen zum Thema Rassismus durfte ich in den letzten Monaten auf vielen verschiedenen Konferenzen vorstellen, zu denen ich als Rednerin eingeladen war. Zuletzt war ich auf Kongressen an verschiedenen Orten Deutschlands, in Brüssel und in Washington D.C. unterwegs. Die Akteur*innen, die ich in diesem Zusammenhang kennengelernt habe, sind Teil der Konferenz und machen deutlich, wie wichtig es ist, die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg zu suchen.

 

Ich möchte eine intensive Auseinandersetzung zum Thema Rassismus in Schleswig-Holstein anstoßen. Diese Konferenz soll den Anfang dieses Prozesses markieren. Eine Gesellschaft der Vielen ist unsere Zukunftsvision und Rassismus das Problem von heute, dem wir mit klugen Konzepten entgegenwirken wollen.

 

Hintergrund:

Die Antirassismuskonferenz ist eine wichtige Vorbereitung für den „Aktionsplan gegen Rassismus“, der dank uns Grünen Teil des Jamaika-Koalitionsvertrages geworden ist und in den kommenden Wochen in die parlamentarische Ausarbeitung geht. Um die vielfältigen Ausprägungen von Rassismus aufzugreifen, werden, angelehnt an den „Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus“, drei Formen von Rassismus thematisiert: Rassismus gegen schwarze Menschen, Rassismus gegen Roma und Sinti und antimuslimischer Rassismus. Neben einer vielfältigen Teilnehmer*innenschaft werden auch verschiedene Menschen aus Wissenschaft und Kultur an der Veranstaltung teilnehmen. Mit Samy Deluxe, Musa und Amewu haben wir Hip Hop-Künstler, die sich in ihrer Musik klar gegen Rassismus aussprechen und fordern, dass schwarze Menschen und Migrant*innen mehr Anerkennung in dieser Gesellschaft erfahren müssen.

Thema: