Ende der Überfischung noch nicht erreicht

Zur Festsetzung der Fangquoten für die Nordsee durch den EU-Fischereirat sagt der fischereipolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

 

Die Fischereipolitik muss vom Fisch her gedacht werden. Nachhaltige Fischbestände sind eine Voraussetzung für eine gesunde Fischerei. Die Einigung der EU-Staaten auf ein deutliches Minus bei den Fangquoten für die Nordsee geht in die richtige Richtung. Wenn jetzt aber erneut Quoten beschlossen wurden, die über den wissenschaftlichen Empfehlungen für einen nachhaltigen Dauerertrag liegen, gefährdet das den Aufbau stabiler Bestände. Diese sind Voraussetzung einer erfolgreichen Fischerei- und Meerespolitik. Zu hohe Quoten helfen den Fischer*innen, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Immerhin ist aber das Bemühen erkennbar, sich den Empfehlungen anzunähern. Ein Ende der Überfischung ist damit aber noch nicht erreicht.

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