Entwicklung des Landes ohne Flächenverbrauch sicher stellen

Zur heute (27. November 2018) durch Innenminister Hans-Joachim Grote vorgestellten Landesentwicklungsplanung sagt der für Landesentwicklung zuständige Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

 

 

Mit der Vorlage des Entwurfes des Landesentwicklungsplanes soll auf 15 Jahre der Rahmen für ausgewogene, zukunftsfeste Entwicklung des Landes und seiner Kommunen gegeben werden.

 

Wir begrüßen insbesondere, dass mit einer Experimentierklausel ein Instrument geschaffen wird, mit dem zügig auf neue Entwicklungen reagiert werden kann. Es wird dadurch frühzeitig ermöglicht, Lösungen für die vielfältigen Bedarfe im Land zu finden.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieser Landesentwicklungsplan auf interkommunale Zusammenarbeit setzt. Mit der richtigen Strategie und der Vernetzung in funktionalen Räumen sowie Stadt und Land werden die über 1100 Gemeinden und Städte leichter Lösungen bei digitalen Herausforderungen, Wohn- und Gewerbegebieten finden.

 

Um eine nachhaltig ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung im Land sicher zu stellen, muss der Flächenverbrauch drastisch reduziert und langfristig auf Null heruntergefahren werden. Dies ist keine einfache Herausforderung.

Wenn im Landesentwicklungsplan festgeschrieben ist, den Flächenverbrauch bis zum Jahre 2030 auf die Hälfte zu reduzieren, sind das immer noch 1,3 ha am Tag die versiegelt werden. Die Anstrengungen dieses Ziel in großen Schritten zu erreichen, müssen jetzt erfolgen und nicht erst 2029.

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