Es ist unsere gemeinsame Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Menschenrechte eingehalten werden

Zum Symposium zu Medikamentenversuchen an Kindern bis in die 70er Jahre am Landeskrankenhaus Schleswig ,,Die Vergangenheit im Kopf - die Zukunft in der Hand" und den Schilderungen der Betroffenen sagt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

 

Unser Dank gilt den Betroffenen, die den Mut und auch die Tapferkeit hatten, über ihre schlimmen Erfahrungen im ehemaligen Landeskrankenhaus Schleswig-Hesterberg zu berichten.

 

Es ist erschütternd und macht fassungslos, was den Kindern und Jugendlichen widerfahren ist. Sie berichten von Medikamentenversuchen, Schlägen und körperlicher und sexueller Gewalt. Dies sind schlimme Verstöße gegen ihre Menschenrechte und müssen lückenlos aufgeklärt werden.

 

Von den Pharmaunternehmen wünsche ich mir, dass sie sich freiwillig an der Aufarbeitung beteiligen. Die Forderung der Betroffenen nach einer Verlängerung der Ausschlussfristen, nach einem Pflegefonds und weiterer Aufarbeitung können wir gut nachvollziehen. Mit dem Symposium ist ein wichtiger Schritt getan, weitere müssen folgen.

 

Eins ist jetzt schon klar: Das, was in der Landesklinik passiert ist, darf sich nicht wiederholen. Ob in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie oder in Pflegeeinrichtungen: Es ist unsere gemeinsame Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Menschenrechte eingehalten werden.

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