Es muss eine nachhaltige und belastbare Lösung geben

Zur heutigen (25.1.2023) Sitzung des Sozialausschusses des Landtages zum Marien-Krankenhaus Lübeck sagt die Abgeordnete der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

 

Die heutige Sitzung zum Marien-Krankenhaus war absolut richtig und wichtig. Insbesondere, dass neben dem Träger, dem UKSH und der Landesregierung auch Vertreter*innen der Belegärzteschaft dabei waren, hat sich gelohnt.

 

Es gab viele neue Informationen und Perspektiven. Klar ist, das Erzbistum zieht sich als Träger zurück. Aber die Entscheidung über eine Nachfolge ist final noch nicht getroffen. Es gibt andere Ideen und Vorschläge für Lösungen – auch am Standort in der Altstadt, zum Beispiel als Praxisklinik. Allerdings sind für deren Sondierung und Planung längere Zeiträume erforderlich.

 

Wichtig ist aus Grüner Sicht, dass es am Ende eine nachhaltige und belastbare Lösung gibt, die die Interessen der Mitarbeitenden und der Patient*innen respektiert. Gerade angesichts des Fachkräftemangels muss die Zukunft des Marien-Krankenhauses so geplant werden, dass die dort Beschäftigten weiter an Bord bleiben. Mehr als 1.400 Geburten und 4.000 Operationen im Jahr sind ein unübersehbares Zeichen für ein sehr gutes Angebot und können nicht einfach vom UKSH übernommen werden.

 

Ich freue mich, dass ich in der nächsten Woche vor Ort in Lübeck sein werde und auch Gespräche mit den Hebammen und dem Pflegepersonal führen kann, die heute leider nicht zu Wort kommen konnten.

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