Hafenschlickverklappung nahe Scharhörn: Ernste Gefahr für den Nationalpark und für das Weltnaturerbe Wattenmeer

Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher wirbt weiterhin für eine Verbringung des Schlicks aus der Elbvertiefung in die Hamburger Außenelbe. Dazu sagt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Silke Backsen:

 

Die Verklappung von jährlich rund zweieinhalb Millionen Kubikmeter Sediment nahe Scharhörn ist ein Affront gegen den fraktionsübergreifenden Beschluss des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Und nicht nur das. Tschentscher spricht zudem von einem „vernünftigen Vorschlag“ und stellt die Umweltbedenken der Nachbarländer „als unbegründet dar“. Aus ökologischer Sicht sind die permanenten Eingriffe ohnehin kaum zu vertreten, es kommt zu verstärkten Erosionen, Trübungen, Auflandungen, Sauerstofflöchern und Versalzungen mit dramatischen Auswirkungen auf Flora und Fauna. Eine Verklappung bei Scharhörn stellt zudem eine sehr ernste Gefahr für den Nationalpark und auch für das Weltnaturerbe Wattenmeer dar.

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