Je mehr Menschen friedlich demonstrieren, desto stärker wird unsere Botschaft sein!

Zu den Protesten zum G20-Gipfel sagt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

 

„Brennende Autos, isolierte Treffen der Mächtigen und eine große Anzahl von Menschen, die mit bunten Aktionen auf die Herausforderungen der Zeit hinweisen: Hamburg bietet ein konfuses Bild dieser Tage. Generell ist es problematisch, mitten in einer Großstadt ein Treffen von Staatsoberhäuptern mit den höchsten Sicherheitsstufen stattfinden zu lassen. Solange die BürgerInnen aus Sicherheitsgründen von den PolitikerInnen getrennt werden müssen, gibt es keinen Grund eine Stadt lahm zu legen oder zu zerlegen, denn es gibt genügend Messezentren an Stadträndern. Hier halte ich den Vorschlag von Bundesaußenminister für sinnvoll, diese Treffen zukünftig an der UNO anzusiedeln.“

 

Ich distanziere mich deutlich von den Gewalttaten gegenüber PolizistInnen und friedlichen DemonstrantInnen. Die Polizei hat hier einen sehr schwierigen Job übernommen und wir danken allen, die diesen verantwortungsvoll ausüben.

 

Ich unterstütze die friedlichen Demonstrationen und werde selbst morgen dabei sein. Es zeigt sich, dass sich die Zivilgesellschaft einbringt und mehrheitlich friedlich ihren Protest zum Ausdruck bringt.“

 

Die Landesvorsitzende Ruth Kastner ergänzt:

 

„Ich werde mich morgen gemeinsam mit meinem Co-Vorsitzenden, Arfst Wagner, und vielen anderen Grünen dem friedlichen Protest gegen den G20-Gipfel unter dem Motto „Hamburg zeigt Haltung“ anschließen. Wir rufen alle auf zur Besonnenheit.

 

Je mehr Menschen friedlich demonstrieren, desto stärker wird unsere Botschaft für globale Gerechtigkeit, für Klimaschutz und Menschenrechte sein. Rohe Gewalt ist durch nichts zu entschuldigen, sie schadet nur unseren Anliegen.“

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