Keine Kapitulation vor rechter Hetze – Rassismus entschieden entgegentreten

Zu den Bedrohungen des Elmshorner Bürgermeisters und den Diskussionen über den Lichtermarkt in Elmshorn sagt der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus von Bündnis 90/Die Grünen, Lasse Petersdotter:

 

„Dass sich der Elmshorner Bürgermeister wegen eines trumpesquen Tweets der ewiggestrigen Erika Steinbach mit ernsthaften Bedrohungen aus dem rechten Lager auseinandersetzen muss, ist ein erneutes Zeichen für die gefährliche gesellschaftliche Lage, in der wir uns befinden.

 

Immer wieder werden Kommunalpolitiker*innen Ziel rechter Einschüchterungsversuche. Dass diese Bedrohungen ernst genommen werden müssen, zeigte erst kürzlich der Messerangriff auf den Bürgermeister Hollstein im nordrhein-westfälischen Altena.

 

Gerade in solchen Momenten ist es wichtig, als offene Gesellschaft den Betroffenen solidarisch zur Seite zu stehen. Es ist gut, dass die beispielsweise auch auf der Kundgebung „Elmshorn leuchtet für Toleranz“ am 6. Dezember passieren wird.“

 

Weiter führt die Sprecherin für Antirassismus, Aminata Touré, aus:

 

„Die Tatsache, dass ein schwarzes Kind auf einem Plakat für ein Fest für so viel Aufregung sorgt, ist krass. Einige Menschen können die Tatsache nicht akzeptieren, dass „Deutschsein“ sich nicht über die weiße Hautfarbe definiert. Wir sollten es nicht zulassen, dass es Menschen gibt, die ein größeres Interesse an der Spaltung als an dem Zusammenhalten unserer Gesellschaft haben. Letztere machen übrigens einen größeren Anteil unserer Gesellschaft aus. Das zeigen auch die Elmshorner*innen, die unsere Meinung teilen und dagegenhalten.“

 

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