Kinder profitieren von der Betreuung in Naturkindergärten

Zum heute (07.11.2019) im Sozialausschuss vorgestellten Änderungsantrag für das neue Kita-Gesetz sagt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Eka von Kalben:

 

„Offenbar kursierte das Gerücht, dass die Landesregierung Naturkindergarten abschaffen wolle, weil sie diese für gefährlich hielte. Dies hat am Ende sogar einen Satire-Beitrag provoziert. Mit diesem Gerücht räume ich heute gerne auf. Bei der Debatte um Naturkindergärten ging es immer um die Altersgrenze. Viele Kinder unter drei werden schon jetzt im Wald betreut und haben dort eine gute Zeit. Deshalb haben sich die Jamaikafraktionen dafür entschieden, dies für Kinder ab 20 Monaten auch weiterhin zu ermöglichen.

 

Mit unseren Änderungen werden alle Gruppen, einschließlich der Schulkindergruppen, grundsätzlich als Naturgruppen möglich. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich unseren Dank an den Bundesverband der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland e.V. aussprechen, die hier mit ihrer Stellungnahme eindrücklich klar gemacht haben, dass Ängste um die Sicherheit unserer Kinder an dieser Stelle unbegründet sind. Alle Kinder profitieren von der Betreuung in Naturkindergärten. Und die Natur profitiert von Menschen, die den Wert der Umwelt von klein auf kennenlernen.“

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