Klimanotstand darf nicht nur ein Feigenblatt sein

Zu den Äußerungen der Fraktionsvorsitzenden der Grünen in der Kieler Ratsversammlung, Jessica Kordouni, sagt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

 

Den Klimanotstand in einer Stadt wie Kiel auszurufen, bedeutet auch konsequent klima- und umweltschädliche Vorgänge in den Fokus zu nehmen. Es steht außer Frage, dass internationale Seemanöver massiven Einfluss auf das Ökosystem der Meere haben.

 

Der Klimanotstand darf nicht nur ein Feigenblatt sein. Gleichzeitig bedeutet der Hinweis auf mögliche Klima- und Umweltschäden durch das NATO-Manöver noch lange nicht, dass man sich gegen die NATO im Generellen wendet.

 

Kritik an der Bundeswehr wegen brennender Moore oder an NATO-Übungen wegen dem Stören von aufwachsenden Babyschweinswalen muss erlaubt sein, ohne gleich die NATO oder die Bundeswehr in Abrede zu stellen.

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