Zur Studie „Lehrerarbeit im Wandel“ sagt die schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:
Die Ergebnisse der Studie decken sich weitgehend mit den Ergebnissen der Erhebung der Landesregierung von 2018 (Drs. 19/631) zur Arbeitsfähigkeit und Gesundheit von Lehrkräften.
Die Befunde sind nicht gänzlich neu und wir steuern bereits gegen: Zur Reduzierung des Lärmpegels konnten aus dem Schulbauprogramm von Bund und Land auch Lärmschutzmaßnahmen finanziert werden.
Um die gymnasialen Lehrkräfte auf die heterogener werdende Schülerschaft vorzubereiten, lernen inzwischen auch alle Gymnasiallehrer*innen in ihrer Ausbildung dem Umgang mit Heterogenität und auch Diagnostik.
Eine Lösung, um Arbeit und Freizeit klarer zu trennen, wäre die Anwesenheit in der Schule bis zum Nachmittag. Dann könnten die Vor- und Nachbereitung dort erledigt werden und der Feierabend wäre schulfrei. Dieser Vorschlag stößt aber bei vielen Lehrkräften auf wenig Begeisterung.
Die Ergebnisse zur wöchentlichen Arbeitszeit von Gymnasiallehrkräften zeigen, dass das Unterrichtsdeputat grundsätzlich richtig bemessen ist. Um Lehrkräfte zu entlasten, die zusätzliche Aufgaben übernehmen, wollen wir die Leitungszeit erhöhen und mehr Poolstunden an die Schulen geben. Und auch zur Entlastung bei der Umstellung auf G9 haben wir zusätzliche Stellen an die Gymnasien gegeben.
Fraktion SH



