#MeToo-Bewegung: Äußerungen des Lübecker Unternehmers Stöcker sind rassistisch und sexistisch

Zu den Äußerungen des Lübecker Unternehmers und Honorarprofessors Winfried Stöcker zur #MeToo-Bewegung sagt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Aminata Touré:

Frauen vorzuwerfen, sie seien selbst schuld an sexuellen Übergriffen, trägt zur Verfestigung der gesellschaftlichen Akzeptanz von chauvinistischem Verhalten bei. Winfried Stöcker vertauscht die Täter-Opfer-Rollen. Seine Äußerungen sind rassistisch und sexistisch.

Damit wird auch deutlich, dass die #MeToo-Bewegung wirkt. Immer mehr Männer scheinen sich davon bedroht zu fühlen, dass Frauen es nicht mehr ertragen wollen, sich in einer sexistischen Gesellschaft unterzuordnen.“

 

Der hochschulpolitische Sprecher Lasse Petersdotter ergänzt: 

„Erneut ist der Unternehmer und Honorarprofessor der Universität Lübeck, Winfried Stöcker, durch Rassismus und Sexismus Teil einer öffentlichen Diskussion. Die von Stöcker an seine Mitarbeiter*innen geäußerten Verschwörungstheorien und Hetze sind unerträglich und bedürfen einer scharfen Kritik. Die Universität Lübeck sollte dringend längst überfällige Konsequenzen ziehen und sich von diesem Professor trennen.“

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