Nicht kleckern, sondern klotzen!

Zu den zusätzlichen 72 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für die digitale Modernisierung der Schulen und zusätzliches Personal sagt die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:

 

„Es ist absolut zu begrüßen, die Corona-Pandemie als Chance zu nutzen, um bei der digitalen Modernisierung der Schulen mit großen Schritten voranzukommen. Hier hatten die Schulen teilweise noch erhebliche Defizite, deshalb ist die Devise „Nicht kleckern, sondern klotzen!“ angebracht.

 

Es ist richtig, dass Bund und Land Mittel zur Verfügung stellen, damit allen Schüler*innen Zugang zu digitalen Lerngeräten ermöglicht wird. Kein Kind sollte ohne digitales Endgerät arbeiten müssen.

 

Auch die Einführung einer einheitlichen Schulverwaltungssoftware fordern die Schulen seit langem, und auch diese wird nun schneller kommen als ursprünglich geplant. Das bedeutet eine deutliche Arbeitserleichterung für die Schulen.

 

Mit dem cloudbasierten Lernmanagementsystem „itslearning“ wird das Land eine zentrale Plattform anbieten, auf die die Schulen zurückgreifen können. Schulen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben und andere Lernmanagementsysteme nutzen, werden ihre Programme aber weiterhin nutzen können. Auch dies ist ein großer Schritt hin zur Digitalisierung des Unterrichtes.

 

Klar ist, dass sich durch die digitale Modernisierung der Schulen die Unterrichtsformen werden ändern müssen. Die Lehrkräfte werden hierfür Fortbildungen brauchen, um die Digitalisierung zur individuellen Förderung aller Schüler*innen nutzen zu können. Auch diese wird das Land anbieten.“

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