Norddeutsche Weltoffenheit statt „America first“

Zum morgigen (15.06.) Besuch des Botschafters der USA in Deutschland, Richard Grenell, bei Ministerpräsident Günther sagt der europa- und minderheitenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

Wir begrüßen, dass US-Botschafter Grenell unser Bundesland besucht und hoffen, dass er die Zeit findet, die Weltoffenheit der Schleswig-Holsteiner*innen kennenzulernen und von hier viele positive Anregungen, insbesondere auch zum Umgang mit Minderheiten mitnehmen wird.

Die große Solidarität mit Geflüchteten, die täglich von vielen tausend Menschen im Land unter Beweis gestellt wird oder auch das Zusammenleben verschiedener nationaler Minderheiten und Volksgruppen stehen für das Gegenteil von Grenells politischen Vorstellungen.

Mit seinen früheren Äußerungen hat der heutige US-Botschafter unmissverständlich deutlich gemacht, dass er sich vor allem als Botschafter konservativer und rechtspopulistischer Bewegungen versteht. Dies wäre für uns inakzeptabel.

Die USA sind ein wichtiger Partner Schleswig-Holsteins, gerade deshalb müssen wir mit Botschaftern, die ihre Aufgabe darin sehen, rechte Bewegungen zu unterstützen, Klartext reden. Botschafter Grenell hat morgen die Chance, seine Rolle zu erklären und Vorschläge für eine konstruktive Zusammenarbeit in der Zukunft zu unterbreiten.

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