Portalpraxen müssen gesetzlich abgesichert werden

Es gilt das gesprochene Wort!

TOP 25 – Sektorgrenzen öffnen – Notfallambulanzen entlasten

Dazu sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen,

Marret Bohn:

 

24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche sind die Mitarbeiter*innen in den Notfallambulanzen für die Patient*innen da. Das ist gut und wir können alle froh sein, dass es sie gibt. Wer sich nach 18 Uhr oder am Wochenende krank fühlt, will schnelle Hilfe. Das ist völlig nachvollziehbar.

 

Im Moment werden allerdings die Notfallambulanzen selbst zum Notfall. Das gilt für alle Krankenhäuser in Schleswig-Holstein, auch für unsere Uniklinik, das UKSH. Deswegen besteht dringender Handlungsbedarf.

Wir wollen die Portalpraxen gesetzlich absichern. Aus unserer Sicht ist dies dringend erforderlich. Es ist wichtig, dass schwere Notfälle schnell behandelt werden. Sonst kommt es zu viel zu langen Wartezeiten.

Der nächste Punkt ist die Information der Patient*innen. Dass es eine bundesweit einheitliche Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes gibt, wissen viel zu wenig Menschen. Wir wollen, dass die Nummer 116 117 bekannter wird. Als Grüne wollen wir hierbei die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass Patient*innen eine Notfall-App als Angebot erhalten.

Stimmen Sie unserem Antrag zu. Helfen sie mit, unser Gesundheitssystem zu modernisieren und an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.

Thema: 

Grüne Partei SH
Anträge in Leichter Sprache
Parteiratsbericht der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
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