Pragmatische Lösungen statt populistische Forderungen

Zur Untersuchung der Rissvorfälle hinter wolfssicheren Zäunen durch das MELUND sagt die naturschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

 

Wenn ein Wolf mehrfach hohe Weidezäune überwunden und sich offenbar auf Schafe als Beute spezialisiert hat, muss ein Abschuss ernsthaft erwogen werden. Die Möglichkeit dazu bietet das Naturschutzrecht. Es ist gut und richtig, dass das Ministerium dies nun prüft.

 

Die Forderung nach einer Übernahme des Wolfes in das Jagdrecht hingegen ist weder sachgerecht noch zielführend. Sie hilft niemandem weiter – am wenigsten den Schäfer*innen in der aktuellen Situation.

 

Artenschutz und Tierhaltung auf der Weide dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen keine populistischen Forderungen, sondern pragmatische Lösungen, die im Rahmen des Wolfsmanagements weiterentwickelt werden müssen.

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