Sonntagsöffnung soll nicht zum Bummeln einladen!

Zur Diskussion um die Sonntagsöffnung sagt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Wir Grünen haben zur Sonntagsöffnung eine kritische Haltung. Trotzdem haben wir zu Beginn der Coronakrise auch der Verordnung bezüglich Sonntagsöffnungen während der Krise zugestimmt. Hintergrund dieser Öffnung ist es, eine Entzerrung beim Einkauf zu ermöglichen, d.h. die Menschen haben dadurch einen größeren Zeitraum, um ihre Lebensmitteleinkäufe zu tätigen. Und es sollte das Signal gegeben werden, dass Hamsterkäufe nicht notwendig sind, denn die Versorgung mit Lebensmitteln ist sogar am Sonntag gewährleistet. Nun besteht diese Regelung weiter, um nach wie vor eine Entzerrung möglich zu machen und die Regelungen nicht ständig wieder zu ändern.

Eindeutig ist dies nicht der Aufruf an die Bevölkerung zum Bummeln in Einkaufsstraßen oder ausgedehnten Shoppingtouren am Sonntag. Nach wie vor gilt: Auch am Sonntag ist es für uns alle am besten, Zuhause zu bleiben und die Kontakte weiterhin zu reduzieren. Wer aber dennoch am Sonntag – und auch in der Woche - einkaufen gehen will, sollte gerne schon jetzt einen Mund-Nasen-Schutz tragen, um andere Menschen zu schützen.

Wenn die Diskussion um mögliche weitere Lockerungen Anfang Mai geführt wird, werden wir die bisherigen Maßnahmen evaluieren und das weitere Vorgehen beraten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Sonntagsöffnung dann wieder zurückgenommen wird.

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