Weiterhin müssen vorrangig diejenigen berücksichtigt werden, die ein höheres gesundheitliches Risiko haben

Zur Öffnung der Impfungen für die Prioritätsgruppe 3 sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

 

Wir Grüne begrüßen, dass Personen aus der Prioritätsgruppe 3 ab dem 10. Mai in Schleswig-Holstein ein Impfangebot bekommen. Wichtig ist uns, dass weiterhin vorrangig diejenigen berücksichtigt werden, die ein höheres gesundheitliches Risiko haben. Auch diejenigen aus der Prioritätsgruppe 2, die noch kein Impfangebot bekommen haben, müssen so bald wie möglich berücksichtigt werden. Besonders die Beschäftigten in Kitas, Grund- und Förderschulen, die bisher noch nicht berücksichtigt werden konnten, brauchen ein zeitnahes Impfangebot. Dabei spielen die Impfungen durch die Arztpraxen eine entscheidende Rolle. Die Hausärzt*innen kennen ihre Patient*innen sehr gut und werden sorgfältig und richtig entscheiden, wer wann und in welcher Reihenfolge seine Corona Impfung in der Praxis erhält.

 

Sobald es die personellen Kapazitäten ermöglichen und wir zusätzliche Impfstoffmengen bekommen, halten wir es darüber hinaus für sinnvoll, mobile Impfteams in soziale Brennpunkte mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen zu schicken. Für wohnungs- und obdachlose Menschen sollte vorrangig der Impfstoff von Johnsen & Johnsen zur Verfügung gestellt werden. Dieser Impfstoff zeichnet sich dadurch aus, dass eine Einzelimpfung ausreicht. Wohnungs- und Obdachlose sind besonders gefährdet und zugleich besonders schwer zu erreichen. Deshalb ist es von Vorteil, wenn eine einzige Impfdosis den vollen Schutz gewährleistet.

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