Wenn ich die Zukunft mitgestalten möchte, dann kann ich niemand anderes für mich sprechen lassen

Aminata Touré, Abgeordnete der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und die derzeit jüngste sowie erste Schwarze Abgeordnete in Schleswig-Holstein, hatte heute die Ehre, niemand Geringeres als Barack Obama bei der Town Hall der Obama Foundation in Berlin auf der Bühne zu begrüßen. Vor über 300 jungen Führungskräften aus ganz Europa sprach sie über die Gestaltung von Europas Zukunft und darüber, wie wichtig es ist, die eigene Zukunft aktiv mitzugestalten.

 

Dazu sagt Aminata Touré:

 

Ich bin in einer Unterkunft für Geflüchtete in Neumünster aufgewachsen und habe mitbekommen, wie Politiker*innen Entscheidungen für eine Gruppe treffen, ohne zu wissen, wie es sich anfühlt, von diesen Entscheidungen und Gesetzen betroffen zu sein. Daraufhin habe ich mich gefragt, wie unseren Stimmen Gehör verschafft werden kann. Könnte jemand wie ich sogar für ein politisches Amt kandidieren?

 

Mich hat ermutigt, dass es auf der anderen Seite des Atlantiks jemand gab, der eine Bewegung in Gang gesetzt hat. Der Menschen jeglichen Hintergrunds inspiriert hat, eine aktive Rolle in der Politik einzunehmen. Er war ein Vorbild, das mir deutlich machte: Wenn ich die Zukunft mitgestalten möchte, dann kann ich niemand anderes für mich sprechen lassen.

 

Es ist eine große Ehre für mich, den 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten begrüßen zu dürfen – Präsident Barack Obama.

 

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