Wir brauchen mehr Schwimm-Angebote

Zur heutigen (24. Juni 2021) Pressekonferenz des Innenministeriums und der DLRG zu den jüngsten Badeunfällen und zur Badesicherheit in Schleswig-Holstein sagt die Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Eka von Kalben:

 

Die vielen tödlichen Badeunfälle von jungen Menschen am vergangenen Wochenende sind erschreckend und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

 

Wir brauchen mehr Schwimm-Angebote und Kurse zum Umgang mit natürlichen Gewässern. Seepferdchen allein reicht eben nicht, gerade im Land zwischen den Meeren. Wir haben uns als Grüne dafür eingesetzt, dass die Mittel aus dem Bundesprogramm „Aufholen" auch für Schwimmkurse in den Sommerferien verwendet werden können. Denn die vielen ausgefallenen Schwimmkurse während der Corona-Pandemie haben den Anteil der Nichtschwimmenden in der Bevölkerung dramatisch erhöht.

 

Die heiße Sommerwoche hat gezeigt, Menschen wollen wieder ins und aufs Wasser. Freibäder sollten schnellstmöglich öffnen, damit sich die Kinder und Jugendlichen, die nicht sicher schwimmen können, an einem bewachten Ort abkühlen können. Die Corona-Verordnung des Landes ermöglicht dies.

 

Allen Rettungskräften die sich in der Wasserrettung engagieren gilt unser Dank und unsere volle Unterstützung. Sie schützen täglich viele Leben.

 

Auf keinen Fall sollte auf diese tragischen Unfälle vorschnell mit rigorosen Schwimmverboten an unbewachten Badestellen reagiert werden. Schleswig-Holstein verfügt über 500 km Küstenlinie und diverse Seen, die sich nicht alle durch Rettungskräfte überwachen lassen.

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