Angehörige Pflegebedürftiger werden zukünftig entlastet. Damit ist die Initiative, die wir Grüne mit unseren Jamaika-Partnern angeschoben haben, ein großer sozialpolitischer Erfolg. Gut, dass es hierfür im Bundesrat eine Mehrheit gab und auch die große Koalition dies jetzt umsetzt. Die Pflegebedürftigkeit der Eltern darf nicht zu einem Armutsrisiko werden.
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Wir unterstützen diese Initiative ausdrücklich! Der Schutz von Minderheiten ist eine Grundvoraussetzung von Frieden, Freiheit und Demokratie. Unsere Landesverfassung beinhaltet die entsprechende Klausel zum Schutz von Minderheiten seit 30 Jahren. Es ist an der Zeit, dass der Bund nachzieht.
Es war ein großer Fehler, die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften zu verkaufen. Das rächt sich jetzt: Die Folgen, wie immer weniger Sozialwohnungen, spüren wir nun.
Wir investieren in der Jamaika-Koalition weiterhin kräftig in Bildung, sowohl im digitalen Bereich als auch bei den Lehrkräften. Das ist gut und wichtig! Die Unterrichtsversorgung hat sich erheblich verbessert, aber wir müssen trotzdem weiterhin am Ball bleiben, besonders was die berufsbildenden Schulen angeht. Hier ist das duale Studium an der EUF eine gute Maßnahme, um mehr Lehrkräfte, vor allem im dringend benötigten gewerblich-technischen Bereich, zu gewinnen. 101 Prozent Unterrichtsversorgung an den allgemeinbildenden Schulen können sich sehen lassen.
Eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen ist, eine menschenwürdige Pflege für alle in unserem Land sicher zu stellen. Das dürfte inzwischen allen klar sein. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir deutlich mehr Geld in die Pflege investieren. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen können diese Aufgabe nicht allein bewältigen.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird auch deshalb gebremst, weil klimaschädlicher Kohlestrom die Netzte verstopft. Wir fordern den Bund auf, den Kohleausstieg endlich einzuleiten und bis Ende 2022 ein Viertel der Braunkohle- sowie ein Drittel der Steinkohlekapazitäten abzubauen.
Der Klimawandel verursacht schon jetzt enorme Kosten, die von der Gesellschaft insgesamt aufzubringen sind. Kosten durch direkte Schäden, zum Beispiel Ernteausfälle im Dürresommer, und Kosten für Anpassungsmaßnahmen, zum Beispiel höhere Deiche. Das Preisgefüge der Energieträger muss sich ändern, um wirtschaftliche Anreize für klimafreundliches Verhalten zu schaffen.
Im Koalitionsvertrag wurde ein Modellversuch zur kontrollierten Freigabe von Cannabis vereinbart. Eine von Schleswig-Holstein unterstützte Bundesratsinitiative für ein solches Modellprojekt hatte leider keinen Erfolg. Wie steht es nun um die Legalisierung von Cannabis? Berlin startet einen neuen Versuch, ein Modellprojekt zur kontrollierten Freigabe umzusetzen. Weltweit entschließen sich immer mehr Länder, Cannabis zu legalisieren. In Luxemburg, Mexiko und dem US-amerikanischen Bundessstaat Illinois stehen Legalisierungen bevor.
Eine Exzellenzuniversität in Schleswig-Holstein wäre ein wichtiger Impulsgeber für den Norden gewesen. Leider kommt es dazu nun nicht. Trotzdem hat die Kieler Universität durch ihre starke Bewerbung gezeigt, wie Spitzenforschung in Schleswig-Holstein aussieht.
Mit den bereitgestellten Mitteln werden wir die Feuerwehren in Schleswig-Holstein spürbar stärken. Diese Investition in Ehrenamt und Sicherheit wird sich mehrfach auszahlen. Gemeinsam mit den Kommunen wird so ein klares Bekenntnis für die wichtige Arbeit der Feuerwehren im Land gegeben.
Fraktion SH