Spät, aber hoffentlich noch nicht zu spät, kommt der derzeitigen Bundesregierung in den Sinn, dass es sich beim Nord-Ostsee-Kanal um die wichtigste Wasserstraße der Welt handelt. Tausende von Arbeitsplätzen, nicht nur im Norden, sondern durch die Zulieferindustrie in ganz Deutschland und Europa, hängen daran. Jeder Tag Stillstand verursacht volkswirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe. Die Ausschreibung zur 5. Schleuse soll spätestens im April erfolgen. Da sind wir mal gespannt, nachdem sich seit dem öffentlichen Spatenstich von Herrn Ramsauer ein Jahr lang praktisch nichts getan hat.
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Bernd Voß: Dieses Abstimmungsergebnis kann nur in Teilen überzeugen. Es ist leider nicht gelungen, die erhoffte Wende herbeizuführen. Wieder einmal ist ein zunächst vielversprechender Versuch die EU-Agrarpolitik vom Kopf auf die Füße zu stellen im Ansatz stecken geblieben.
Rasmus Andresen: Studiengebühren halten viele junge Menschen vom Studium ab und führen zu einer noch stärkeren Selektion in der Bildungslandschaft. Unsere Koalition wird hingegen mehr junge Menschen zu BildungsaufsteigerInnen machen, dies ist einer unserer Schwerpunkte.
Wir müssen CDU und FDP schon wieder enttäuschen – auch 2014 wird die Küstenkoalition selbstverständlich die Vorgaben der Schuldenbremse einhalten. Die Haushaltseckwerte der Landesregierung sind solide durchgeplant.
Liebe Bildungsinteressierte,
was macht guten Unterricht aus? – Das ist die zentrale Fragestellung der Bildungsforschung. Seit John Hattie 2009 mit seiner Studie „Visible Learning“ eine Antwort auf diese Frage vorgelegt hat, ist er in aller Munde. Aus diesem Grund wollen wir uns zusammen mit Herrn Prof. Dr. Jens Möller (Christian-Albrechts-Universität Kiel) die viel zitierte Studie genauer ansehen und diskutieren, welche Hinweise aus der Studie für die Praxis gezogen werden können.
>> Die Präsentation von Herrn Prof. Dr. Jens Möller finden Sie hier <<
Welchen Sinn macht Faktenlernen noch, wenn Wissen überall und jederzeit verfügbar und auch immer schneller vergänglich ist? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich der Bildungsausschuss in der vergangenen Woche.
Es gibt Lösungen ohne Privatisierungen und die sind für unser Land nachhaltiger. Die schwarz-gelbe Sparkassen-Privatisierungspolitik vermisst keiner.
Jetzt sind wir gespannt, ob der Ankündigungsminister Ramsauer seinen Vorschlag zur Sanierung der Schleuse und zur Freigabe von 60 Mio. Euro im Haushaltsauschuss durchbringt. Bisher ist der Minister nur durch faule Versprechungen gegenüber dem Norden aufgefallen, dem NOK hat das alles nichts genutzt.
Es gibt keinen Grund, eingetragene Lebenspartnerschaften weiter zu diskriminieren. Es ist absolut richtig, im Bundesrat gegen die schwarz-gelbe Diskriminierung Druck zu machen.
Grüne werden weiter kämpfen für Chancengleichheit in der Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt, für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, für ein Familien- und Realsplitting anstelle des Ehegattensplittings, für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung und eine Kindergrundsicherung, für die Eltern- und Pflegezeit – gerade für Männer.
Fraktion SH