Ein Leben lang gearbeitet und trotzdem reicht die eigene Rente nicht zum Leben. Das sollte so nicht sein! Die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Altersarmut ist für viele Menschen in Schleswig-Holstein Realität. Immer mehr Menschen müssen Grundsicherung im Alter beziehen, weil ihre Rente allein nicht ausreicht. Im Jahr 2015 erhielten 20.030 Schleswig-HolsteinerInnen über 65 Jahre Grundsicherung. Seit 2003 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Bundesweit ist sie von rund 257.000 in 2003 auf mehr als eine halbe Million in 2015 gestiegen.* So darf es nicht weiter gehen!
Die Ursachen von Altersarmut sind vielfältig. Wer keine abgeschlossene Ausbildung hat, wer als GeringverdienerIn oder Teilzeit arbeitet, dem droht Altersarmut. Auch wer sein Leben lang Mindestlohn verdient hat, kommt im Alter ohne Grundsicherung nicht aus. Wer berufliche Pausen einlegen muss oder will, für Kindererziehung und Pflege oder wegen Arbeitslosigkeit, der ist vor Altersarmut nicht sicher. Besonders betroffen sind Frauen. Bei ihnen summieren sich die genannten Risiken.
Damit Altersarmut in Zukunft nicht zunimmt, sondern abgebaut wird, brauchen wir viele Maßnahmen und einen langen Atem. Wie das gehen kann, wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren.
(*Angaben statistisches Bundesamt Wiesbaden)
Begrüßung / Moderation / Schlusswort:
Marret Bohn, MdL, Bündnis 90/Die Grünen
ReferentInnen:
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband
Markus Kurth, MdB, rentenpolitischer Sprecher der Grünen
Karl-Martin Hentschel, Mathematiker und Autor
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 7. Februar 2017. fraktion@gruene.ltsh.de, Tel.: 0431 - 988 1500
Fraktion SH