Bei mit gentechnischen Verfahren veränderten Pflanzen reden wir von "Grüner Gentechnik". Sie werden mit dem Anbau nicht rückholbar in die Natur freigesetzt. Europa ist bisher weitgehend frei vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Mit den neuen Methoden des „Genome Editing“ will man Veränderungen im Erbgut von Pflanzen und Tieren zielgenauer, schneller und kosteneffizienter herstellen. Erwartet wird so, dass sich die Innovationsrate (neue Sorten) in der Pflanzenzüchtung durch diese molekularbiologischen Methoden erhöht. Die Regulierung der neuen Methoden im Pflanzenbau durch das Gentechnikrecht ist offen.
Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein.
Begrüßung und Einführung
Bernd Voß, MdL, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag
Grüne Gentechnik
... aus der Sicht eines mittelständischen Pflanzenzuchtunternehmens
Dr. Gunhild Leckband, NPZ Innovation GmbH
…aus der bäuerlicher Perspektive
Annemarie Volling, AbL, Netzwerk gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft
Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Anwendung neuer molekularbiologischer Techniken
Dr. Christina Wiener – MELUND SH Abteilung Naturschutz und Forstwirtschaft
Ökologie und die Folgen der Freisetzung für die Umweltentwicklung
Dr. Broder Breckling, Universität Vechta (angefragt)
Moderation der anschließenden Diskussion
Oda Lambrecht, freie Journalistin, NDR
Abschließende WorteUta Bergfeld und Udo Hansen, Sprecher*innen der LAG Landwirtschaft GRÜNE S-H
Wir freuen uns auf viele Gäste. Die Einladung kann gern an Interessierte weitergeleitet werden.
Um Anmeldung bis zum 6.07. wird gebeten, damit wir besser planen können: fraktion@gruene.ltsh.deoder unter Tel. 0431 / 988 1500
Für den Einlass in das Landeshaus ist ein Personalausweis erforderlich.
Fraktion SH