Wirtschaftsdünger wie Rinder- und Schweinegülle können eine ökologische Belastung darstellen, sie können aber auch ein wertvoller Energielieferant sein. Werden Wirtschaftsdünger gezielt in Biogasanlagen vergoren, ist dies nicht nur ein direkter Beitrag zur Treibhausgasminderung in der Landwirtschaft, sondern zugleich ein Baustein der Energiewende – speicherbar und vielfältig einsetzbar. Gerade die Wärmewende kann Biogas erheblich voranbringen. Durch die Fermentation von Gülle und Mist entsteht zugleich ein Gärrest, der durch die Ausbringung auf landwirtschaftlichen Flächen wesentlich zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit beiträgt. Um den Fragen und diesen Thesen auf den Grund zu gehen, möchten wir Euch/Sie herzlich zu unserem energiepolitischen Gespräch einladen. Jetzt wieder vor Ort - diesmal in Viöl, wo die Biogasanlage auf Gülle setzt und damit den Ort mit Wärme versorgt.
Begrüßung
10:30-10:35
Hans-Ulrich Martensen, Regionalgruppensprecher Schleswig-Holstein Fachverband Biogas
Einführung
10:35-10:50
Bernd Voß, MdL – Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Landtag Schleswig-Holstein
„Wie die Wärmewende in Schleswig-Holstein gelingen kann“
Input I
10:50 – 11:15
Dr. Fabian Faller– Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein
„Nach der Stromwende - eine Einordnung der Bedeutung von Biogas für die Energiewende in Schleswig-Holstein“
Rundgang über die Anlage
11:15-12:15
Ingo Paulsen – Biokraft Viöl
Input II
Karl-Wilhelm Rave – Biogas Rave
12:45 – 12:55
„Warum ich auf Bio-Kraftstoffe setze“
Mathias Groth – WEMAG AG
12:55 – 13:10
„Warum brauchen wir flexible Biogasanlagen?“
Horst Seide – Präsident des Fachverband Biogas, Freising
13:10 – 13:30
„Die neue Nachhaltigkeitsverordnung und die Umsetzung der Erneuerbaren Energien Direktive der EU“
Abschließende Diskussionsrunde bis ca. 14:00
Für die Teilnahme bitte anmelden bei: Dr. Gilbert Sieckmann-Joucken:
gilbert.sieckmann@bernd-voss.info
Fraktion SH