Das aktuelle Thema Flüchtlingspolitik stellt auch die medizinische Versorgung in Schleswig-Holstein vor neue Herausforderungen. Gemeinsam mit der Kieler Ratsfraktion wollen wir mit unseren Gästen und Fachleuten aus Politik und Verwaltung über Chancen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.
Unsere Themen: Gesundheitskarte, medizinische Erstuntersuchung, Traumabehandlung. Wie ist der aktuelle Stand? Wie geht es weiter?
Ablauf
Begrüßung und Einführung
Dr. Marret Bohn, MdL
Die Gesundheitskarte
Bremer Modell und Gesundheitskarte für Asylsuchende - Ein schon 10 Jahre altes Modell
Holger Adamek, Behörde der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Bremen
Die Gesundheitskarte Schleswig-Holstein kommt
Anette Langner, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung SH
Traumabehandlung von Flüchtlingen
Projekte zur psychotheraüeutischen und psychosozialen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen Schleswig-Holstein
Krystyna Michalsky, Koordination Flüchtlingsprojekte, Paritätischer Wohlfahrtsverband SH
Stationäre Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen in Schleswig-Holstein
Dr. Ali Ekber Kaya, Psychiatrisches KrankenhausRickling
Medizinische Versorgung von Flüchtlingen
Medizinische Erstuntersuchung - eine landesweite Herausforderung
Privatdozent Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Universitätsklinikum SH, Institut für Rettungs- und Notfallmedizin, Direktor
Flüchtlingsambulanz Neumünster - ein gutes Beispiel
Privatdozent Dr. Ivo Heer, Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, Chefarzt der Frauenklinik / Ärztlicher Direktor
Allgemeinärztliche Versorgung in der Erstaufnahme-Einrichtung
Dr. Hilmar Keppler, Leitender Arzt Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Neumünster e.V.
Weitere Perspektiven
Grundsätzliche Anforderungen an kommunale Gesundheitsämter im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation
Dr. med. Alexandra Barth, Gesundheitsamt Neumünster, Leitende Amtsärztin Fachdienst Gesundheit
Herausforderungen in einer kreisfreien Stadt
Christoph Krieger, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit, Stadt Kiel, Grüne Ratsfraktion
Moderation: Dr. Andreas Tietze, MdL
Zusammenfassung: Dr. Marret Bohn, Parlamentarische Geschäftsführerin und Gesundheitspolitische Sprecherin
Schlusswort: Eka von Kalben, Fraktionsvorsitzende
Die Einladung kann gern an Interessierte weitergeleitet werden.
Herzliche Grüße
Marret Bohn
Fraktion SH