A 20: Zement und Beton war gestern

Zur Kritik des Bundesumweltamtes am Neubau der A20 sagt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Die Kritik des Bundesumweltamtes am Neubau der A 20 ist berechtigt. Die A 20 beansprucht viel Fläche, verursacht hohe Kosten für den Naturschutz und trägt zu einem erheblichen Teil zu einer Erhöhung der Lärm- und Klimaemissionen sowie der Luftschadstoffe bei.

Die Bundesregierung muss endlich ihre Klimaschutzziele ernst nehmen und einsehen, dass diese nicht durch den stärkeren Ausbau des Straßenverkehrs zu erreichen sind. Der Straßenverkehr ist in Deutschland mit 162 Millionen Tonnen C02-Ausstoß jährlich der größte Verursacher schädlicher Emissionen.

Was wir in Deutschland brauchen, ist eine integrierte Mobilitätsstrategie mit anspruchsvollen Umweltzielen. Diese muss gleichermaßen den Menschen, die Natur und die Wirtschaft im Blick haben.

Zement und Beton war gestern. Nachhaltige Verkehrsplanung bedeutet, den Verkehr auf die Schiene zu bringen.

 

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