Auch die Dänen könnten aussteigen

Zu den heutigen Pressemeldungen zur Kritik aus Dänemark an der Fehmarnbelt-Querung sagt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

 Auch in Dänemark scheint die Erkenntnis zu wachsen, dass Rödby und Puttgarden keine Metropolen sind wie Kopenhagen und Malmö. Außerdem ist für drei Viertel der dänischen Industrie die Fehmarnbelt-Querung uninteressant, weil sie sich auf Fünen und Jütland befinden. Damit bestätigen sich unsere Prognosen, dass die Nutzerzahlen der Fehmarnbelt-Querung nur das Niveau einer mittleren Kreisstraße erreichen. Ein solcher Tunnel wird sich nicht rechnen.

 Die deutschen BefürworterInnen trifft nun wiederum die Erkenntnis, dass auch die Dänen aus dem Staatsvertrag nach Paragraf 22 aussteigen könnten. Schon jetzt kostet uns dieses unterirdische Luftschloss eine Menge Geld. Es kann nicht sein, dass wir hier bereits Millionen bezahlen müssen und andere Projekte leiden.

 Wir Grüne fordern endlich eine Generalbilanz. Es müssen Zahlen auf den Tisch, die nachvollziehbar sind. Hier geht es schließlich um Entscheidungen für Jahrzehnte und finanzielle Folgen für kommende Generationen.

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Parteiratsbericht der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
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