Zum Ergebnis des Gutachtens der niedersächsischen Landesregierung, dass eine Fähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven wirtschaftlich betrieben werden könnte, und der Presseinformation des CDU-Abgeordneten Arp sagt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:
Die Laster bewusst in den Stau der A7 zu zwingen, um die A20 herbeizubeten, ist vor allem wirtschaftsfeindlich, aber auch absurd. Nichts liegt näher, als die Güter unseres größten Industriegebietes und der Westküste bis hinauf nach Esbjerg direkt an die nach Süden führende, staufreie Autobahn 27 bei Cuxhaven zu bringen. Das würde die A7 sofort entlasten.
Steuergelder für den Betrieb sind auch gar nicht nötig. "Die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven kann wirtschaftlich betrieben werden", belegt das Gutachten. Dass Schiffsanleger als Verkehrsinfrastruktur und innovative Antriebe wie Wasserstoff-Brennstoffzellen gefördert werden können, ist Bestandteil jeder klugen Wirtschaftspolitik. Wir begrüßen es, wenn die Landesregierungen in Hannover und Kiel hier an einem Strang ziehen werden.
Fraktion SH



