Nur mit mehr Pferdestärken wird das Problem nicht gelöst

Zur Entscheidung des Finanzausschusses zum Vergabeverfahren für Schienpersonennahverkehrsdienstleistungen im Netz West und zur Presseinformation der CDU-Fraktion sagt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

 Der CDU-Kollege Arp hat offenbar Erinnerungslücken. Es war schließlich die CDU/FDP-Vorgängerregierung, die mit der Ausschreibung des Netzes Mitte die Probleme, vor denen wir jetzt bei der Ausschreibung für die Westküste stehen, geschaffen hat. Wer davon ausgeht, die Anbindung Glückstadts sei nur mit der Beschaffung von Lokomotiven gelaufen, ist auf dem falschen Gleis. 

Die Regierungsfraktionen haben heute im Finanzausschuss entschieden, im Netz West auf die derzeit modernsten und leistungsstärksten Lokomotiven, die am Markt erhältlich sind, zurückzugreifen. Die pauschale Forderung nach noch mehr Leistungsstärke seitens der CDU geht somit ins Leere. Wir werden uns dafür einsetzen, die Verkehrsanbindung der Glückstädter auf innovative Weise weiter zu verbessern.

 Nur mit mehr Pferdestärken wird das Problem aber nicht gelöst. Um auch zukünftig die Westküste und speziell auch Glückstadt vernünftig anzubinden, sind viel mehr Aspekte als nur die Art der Lokomotiven zu berücksichtigen. Die Ausschreibung heute zu verschieben, hätte bedeutet, die Westküste ohne Lokomotiven im Stich zu lassen. Das wäre weitaus schlimmer gewesen.

Thema: 

AbgeordneteR: 

Grüne Partei SH
Anträge in Leichter Sprache
Parteiratsbericht der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
FördeWind 2022/1 -> Hier klicken