Schienenverbindung im deutsch-dänischen Grenzraum: Der Bund steht auf der Bremse

Zum heutige Treffen der deutsch-dänischen Verkehrskommission in Sonderburg sagt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Es ist gut, dass es die deutsch-dänische Verkehrskommission gibt: Gemeinsam stark für den Norden - das macht Sinn.

Der Jütland-Korridor hat eine große Bedeutung für die Wirtschaft in Deutschland und Dänemark. Wir freuen uns über die dänischen Aktivitäten bei der Elektrifizierung und den Ausbau der Schieneninfrastruktur mit moderner Signaltechnik.

Die deutsche Seite steht hingegen mit leeren Taschen da. Mit dem Bundesverkehrswegeplan hat der Bund den deutsch-dänischen Grenzraum abgeschrieben. Die Elektrifizierung der Marschbahn und der zweigleisige Ausbau der Strecke ist abgelehnt worden. Die Bundesregierung steht auf der Bremse und sieht zu, wie die Westküste in Deutschlands Norden abgehängt wird.

Wir brauchen dringend neue Ideen und Alternativen, um die Verbindungen im Jütland-Korridor und die Mobilität im deutsch-dänischen Grenzraum zu stärken. Die Aktivierung, der Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Niebüll - Flensburg muss mit hoher Priorität geprüft werden. Zukünftiges Wirtschaftswachstum hängt auch von einem Ausbau der Ost-West-Schienenverbindung ab.

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